
Die Zeit vergeht wie im Flug! Es ist bereits Winter, und viele Kunden haben uns in letzter Zeit angerufen, um zu erfahren, wie man Frostschutzmittel verdünnt und was zu tun ist, wenn der Laser-Wasserkühler im Winter längere Zeit nicht benutzt wird. Doch zunächst wollen wir uns mit den Grundlagen des Frostschutzmittels vertraut machen.
Frostschutzmittel verhindern, wie der Name schon sagt, das Einfrieren des Wassers im Kühlkreislauf, sodass die internen Wasserleitungen sich nicht ausdehnen und durch gefrorenes Wasser platzen können. Auf dem Markt gibt es viele verschiedene Arten und Zusammensetzungen von Frostschutzmitteln, was die Auswahl erschwert. Daher wissen viele Kunden nicht, welches Frostschutzmittel sie wählen oder wie sie es verdünnen sollen. Manche Kunden entscheiden sich sogar für ein Frostschutzmittel, das für unsere Industriekühler ungeeignet ist.
Unser Wasserkühler stellt bestimmte Anforderungen an das verwendete Frostschutzmittel. Die Verwendung eines falschen Frostschutzmittels oder dessen unsachgemäße Anwendung kann zu Schäden an den internen Wasserleitungen führen. Die Leistungsanforderungen an das Frostschutzmittel lauten wie folgt:
1. Stabile chemische Eigenschaften;
2. Gute Frostschutzleistung;
3. Relativ niedrige Viskosität bei niedrigen Temperaturen;
4. Korrosionsschutz und Rostverhütung;
5. Keine Quellung oder Korrosion am versiegelten Gummischlauch.
Im In- und Ausland werden häufig wasserbasierte Frostschutzmittel verwendet, die Ethylenglykol oder Propylenglykol enthalten. Diese Frostschutzmittel können nach Verdünnung im entsprechenden Verhältnis eingesetzt werden.
Die konzentrierte Stammlösung des Frostschutzmittels kann nicht direkt verwendet werden. Sie muss mit enthärtetem Wasser auf die gewünschte Konzentration verdünnt werden, abhängig von der benötigten Temperatur. Im Folgenden stellen wir zwei gängige Frostschutzmittel vor.
Ethylenglykol-Konzentrationsform

Aus der obigen Tabelle geht hervor, dass sich der Gefrierpunkt von Ethylenglykol-Frostschutzmittel mit der Konzentration ändert. Bei einer Volumenkonzentration unter 56 % sinkt der Gefrierpunkt mit steigender Konzentration. Oberhalb von 56 % steigt er hingegen mit zunehmender Konzentration. Bei einer Volumenkonzentration von 100 % liegt der Gefrierpunkt bei -13 °C. Aus diesem Grund darf konzentriertes Frostschutzmittel nicht direkt in den Kühler gegeben werden.
PS: Bestimmte Laserquellen haben unter Umständen spezielle Anforderungen an das Frostschutzmittel. Daher wird empfohlen, vor der Zugabe den Hersteller der Laserquelle zu konsultieren.
Propylenglykol-Konzentratform

Was Propylenglykol betrifft, so ist die Beziehung zwischen Volumenkonzentration und Gefrierpunkt ähnlich wie bei Ethylenglykol.
1. Je niedriger die Konzentration, desto besser
Die meisten Frostschutzmittel sind korrosiv. Frostschutzmittel mit einer Konzentration von über 30 % Ethylenglykol können die Leistung bestimmter Laserquellen beeinträchtigen und die Gleitringdichtung von Edelstahl-Wasserpumpenmotoren gefährden. Daher gilt: Je niedriger die Konzentration, desto besser, solange die Anforderungen an den Frostschutz erfüllt werden.
2. Je kürzer die Nutzungsdauer, desto besser.
Nach einer gewissen Nutzungsdauer verschlechtert sich die Frostschutzmittelqualität. Veraltetes Frostschutzmittel ist korrosiver und hat eine höhere Viskosität. Daher wird empfohlen, das Frostschutzmittel regelmäßig, idealerweise einmal jährlich, zu wechseln. Im Sommer verwenden wir gereinigtes Wasser. Im Winter füllen wir neues Frostschutzmittel ein.
3. Unterschiedliche Frostschutzmittel dürfen nicht gemischt werden.
Es wird empfohlen, Frostschutzmittel derselben Sorte und Marke zu verwenden. Denn selbst wenn verschiedene Frostschutzmittel dieselben Inhaltsstoffe enthalten, können sich ihre Zusatzstoffe unterscheiden. Das Mischen verschiedener Frostschutzmittel kann zu chemischen Reaktionen führen, die Blasenbildung oder Ablagerungen verursachen können.








































































































